Kein Grund zur Panik 

“Staatliche Behörde” untersucht die Ethereum Foundation

Coindesk berichtet, Twitter diskutiert: Eine Regierungsbehörde untersucht Ethereum. Warum das vermutlich schlimmer klingt, als es ist.

Giacomo Maihofer
Teilen
Ethereum On-Chain-Analyse.

Beitragsbild: Shutterstock

| Ethereum im Fadenkreuz der Behörden?
  • Eine ungenannte “staatliche Behörde” untersucht die Ethereum Foundation, die Non-Profit-Organisation hinter der zweitgrößten Blockchain der Welt, Ethereum.
  • Das berichtet Coindesk mit Bezug auf das Github-Profil der Foundation.
  • Die Information ist bereits drei Wochen alt und wurde von der Foundation selbst am 26. Februar 2024 öffentlich gemacht. Bisher hatte nur niemand darüber berichtet.
  • Jetzt wird die Nachricht auf Twitter heiß diskutiert. Vermutlich handelt es sich jedoch um keine schlimme Entwicklung.
  • Im GitHub steht: “Wir haben eine freiwillige Anfrage von einer staatlichen Behörde erhalten, die eine Forderung nach Vertraulichkeit enthielt.”
  • Der Krypto-Investor und Experte Adam Cochran mahnt zur Beruhigung. Auf Twitter schreibt er: “Jede Stiftung, jede Börse und jeder dApp-Entwickler erhält mindestens ein paar Mal im Jahr freiwillige Informationsanfragen von staatlich geführten Organen. Die meisten von ihnen machen sich gar nicht erst die Mühe, diese offenzulegen.”
  • Ethereum ist die zweitgrößte Kryptowährung der Welt mit einer Marktkapitalisierung von rund 400 Milliarden US-Dollar. Aktuell notiert sie zum Kurs von 3,325 US-Dollar pro Coin (Stand 16.45 Uhr).
  • Die Nachricht hatte bisher keinen nennenswerten Einfluss auf den Kurs.
Das könnte dich auch interessieren