Ripple im Paradies? 

Inselgruppe Palau startet Stablecoin-Test auf XRP-Ledger

Im westlichen Pazifik setzt eine Inselgruppe auf Ripple-Technologie, um das Währungssystem zu digitalisieren. Mit dem XRP-Ledger baut Palau einen eigenen Stablecoin.

Dominic Döllel
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Palau Stablecoin Ripple

Beitragsbild: Shutterstock

| In der Republik Palau wohnen 22.000 Menschen – Ripple will finanzielle Inklusion schaffen
  • Die Republik Palau und Ripple haben ein Stablecoin-Pilotprojekt gestartet. Das erklärt das Unternehmen hinter dem XRP-Coin in einer Pressemitteilung.
  • Demnach besteht die Kooperation bereits seit 2021 und diene zur Erforschung potenzieller Anwendungsfälle, darunter etwa die Emission eines US-Dollar gedeckten Palau Stablecoin (PSC).
  • Ripple führt das Pilotprogramm phasenweise ein. 200 Regierungsmitarbeiter und lokale Händler aus Palau seien Teil der ersten Phase, heißt es.
  • Dafür benutzt die Inselgruppe im westlichen Pazifik die CBDC-Plattform von Ripple, eine End-to-End-Lösung für Zentralbanken zur Ausgabe eigener digitaler Zentralbankwährungen.
  • Als Sicherheit für den PSC-Stablecoin dienen 1:1-Rücklagen in USDC und USDT. Das Finanzministerium von Paulau sei für die Überwachung des Systems verantwortlich, heißt es weiter.
  • “Durch die Digitalisierung unserer Währung hoffen wir, unsere Wirtschaft und Regierungsprozesse zu mobilisieren, um Finanztransaktionen zu verbessern und unsere Bürger zu stärken”, so der Präsident von Palau.
  • Die Inselgruppe ist nicht das erste Land, das auf Ripples Technologie bei der Digitalisierung des Währungssystems setzt. Auch Montenegro will mit einem eigenen Stablecoin das Finanzsystem verbessern.
  • Abseits der Stablecoin-Initiative verbuchte Ripple diesen Monat zudem einen großen Erfolg vor Gericht gegen die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC.
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