- Ein Hacker hat den X-Account von MicroStrategy angegriffen und Links zu einem gefälschten Airdrop eines “$MSTR”-Tokens veröffentlicht.
- Dadurch verursachte der Hacker einen Schaden von etwa 440.000 US-Dollar, basierend auf einer Untersuchung des On-Chain-Ermittlers ZachXBT. Dieser veröffentlichte die vermutete Wallet-Adresse des kriminellen Angreifers.
- Inzwischen scheint MicroStrategy wieder die Kontrolle über sein X-Konto zurückerlangt zu haben, denn der entsprechende Beitrag wurde gelöscht. Der aktuell neueste Beitrag datiert vom 21. Februar wirbt für neue KI-Integrationen des Unternehmens.
- Die Links des gefälschten Ethereum-Airdrops führten zu einer gefälschten MicroStrategy-Webseite, auf der die Nutzer dann ihre Wallet verbinden und den gefälschten “$MSTR”-Airdrop claimen konnten.
- Akzeptierte ein Benutzer die Zugriffsrechte und meldete sich mit seiner Web3-Wallet für den vermeintlichen Airdrop an, konnte der Hacker auf die Token des Benutzers zugreifen und dessen Guthaben stehlen.
- Angesichts der ablehnenden Haltung des Bitcoin-Permabullen Michael Saylor gegenüber anderen Kryptowährungen, war der Phishing-Scam recht durchschaubar. In einem Interview sagte Saylor diesbezüglich, dass die SEC streng gegen Altcoins als “nicht registrierte Wertpapiere” vorgehen sollte.
- Bei der Erstellung dieses Artikels befanden sich auf der vermuteten Angreiferadresse noch 62,97 ETH im Wert von etwa 196.000 US-Dollar. MicroStrategy selbst hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.
- MicroStrategy hält indessen an seiner Bitcoin-Kaufstrategie fest. Wie Reuters am heutigen 26. Februar berichtet, hat das Unternehmen zwischen dem 15. und dem 25. Februar rund 3.000 BTC für 155,4 Millionen US-Dollar gekauft.
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