- Große US-Vermögensverwalter wie Fidelity und BlackRock haben in den vergangenen Monaten einen Ether-ETF beantragt. Einige optimistische Analysten sagten bereits voraus, dass die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC die neuen ETH-Fonds bereits im Mai dieses Jahres genehmigen könnte.
- Doch nun warnt der Valkyrie-CIO Steven McClurg vor zu großen Hoffnungen. Ihm nach dürfte ein Ether-ETF nicht so bald durch die SEC zugelassen werden, sondern erst im Verlauf der nächsten ein bis zwei Jahre.
- In einem Interview mit TheBlock betonte McClurg, dass bereits viel Aufwand in die Einführung der Bitcoin Spot-ETFs gesteckt wurde, sowohl von den Regulatoren als auch den verschiedenen Emittenten. Im Vergleich zu Bitcoin gäbe es bei den Ethereum-Produkten jedoch einige wichtige Unterschiede.
- Einige der Anträge für einen Ether-Spot-ETF enthalten eine Staking-Komponente, wie BTC-ECHO berichtete. Laut McClurg wäre dieses zinsähnliche Angebot für die Kunden allerdings kaum zu inkludieren ohne eine Einstufung von Ether als Wertpapier.
- Eine Klassifizierung von Ether als Wertpapier oder als Rohstoff steht derzeit noch zur Debatte. Der SEC-Vorsitzende Gary Gensler hat sich bisher nicht direkt dazu geäußert, ob die zweitgrößte Kryptowährung den Wertpapiergesetzen unterliegt.
- Auch deshalb könnte die SEC noch sehr viel Zeit bis zu einer Entscheidung benötigen. Der Markt scheint unterdessen von einer früheren Genehmigung der ETFs auszugehen, denn der ETH-Kurs zeigte sich zuletzt stark und bewegte sich in Richtung der 3.100 US-Dollar-Marke.
- Erst kürzlich empfahl Coinbase der SEC in einem 27-seitigen Schreiben die Genehmigung der Umwandlung des Grayscale Ethereum Trusts in einen kostengünstigeren ETF. Wie schon bei Bitcoin geschehen, könnten börsengehandelte Ether-Fonds insbesondere institutionellen Anlegern den Zugang erleichtern.
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