Mit Durchsuchungsbefehl  

Polizei stürmt Worldcoin-Büros in Kenia

Paukenschlag in Kenia: Beamte mehrerer Behörden haben die Büros von Worldcoin in Nairobi gestürmt und Dokumente sowie Orbs beschlagnahmt.

Dominic Döllel
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Worldcoin

Beitragsbild: Picture Alliance

| Ein Blick in den Orb und die Iris ist gescannt. Behörden befürchten Datenschutzverstöße
  • Die kenianische Polizei hat die Büros von Worldcoin in Nairobi gestürmt. Das berichten lokale Medien.
  • Demnach seien Beamte mehrerer Behörden mit einem Durchsuchungsbefehl in die Worldcoin-Büros entlang der Mombasa Road eingedrungen und beschlagnahmten Dokumente und Iris-Scanner, die sogenannten Orbs.
  • Die Kriminalpolizei analysiert nun die Daten. Die Regulierungsbehörden prüft einen potenziellen Verstoß gegen das Gesetz, heißt es.
  • Bereits Anfang August untersagte Kenia die Aktivitäten um das umstrittene Krypto-Projekt Worldcoin.
  • Laut dem Ministerium für innere Sicherheit prüfen die Behörden die Risiken für den Verbraucherschutz.
  • Der offiziellen Erklärung nach haben “einschlägige Sicherheits-, Finanzdienstleistungs- und Datenschutzbehörden Untersuchungen und Ermittlungen eingeleitet, um die Echtheit und Rechtmäßigkeit der genannten Aktivitäten festzustellen”.
  • Worldcoin steht aufgrund massenhafter Datenerhebungen mithilfe von Iris-Scans in der Kritik. Auch deutsche Behörden prüfen Datenschutzrisiken.
  • Gegenüber BTC-ECHO erklärte die Worldcoin Foundation, man arbeite “eng mit den lokalen Regulierungsbehörden und anderen Interessengruppen zusammen.”
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