- Einige russische Rohstoffunternehmen hatten zuletzt Schwierigkeiten bei der Abwicklung von Finanztransaktionen mit ihren chinesischen Partnern. Die überraschende Lösung laut einem Bloomberg-Report: Der Dollar-Stablecoin USDT.
- Mindestens zwei große, nicht sanktionierte Metallproduzenten sollen USDT und einige andere Kryptowährungen verwenden, um einige ihrer grenzüberschreitenden Transaktionen mit chinesischen Kunden und Lieferanten abzuwickeln.
- Die USDT-Adoption gilt als Reaktion auf die internationalen Sanktionen infolge der geopolitischen Spannungen, die mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 einen vorläufigen Höhepunkt erreichten.
- Dem Bericht zufolge gibt es keine direkten US-Sanktionen gegen die Unternehmen. Dennoch stoßen sie auf Hindernisse bei der Ausübung ihrer internationalen Geschäftstätigkeit, insbesondere bei der Entgegennahme von Zahlungen.
- Unter anderem haben die USA und ihre westlichen Verbündeten den Ausschluss Russlands aus Banken-Netzwerk SWIFT als Sanktionsmittel vollzogen. Eine drastische Maßnahme.
- “Mit Stablecoins kann die Überweisung nur 5 bis 15 Sekunden dauern und ein paar Cent kosten, was solche Transaktionen sehr effizient macht”, erklärt Krypto-Analyst Ivan Kozlov die Hinwendung zu USDT.
- Die Verwendung von Stablecoins wie USDT für internationale Zahlungen ist für sanktionierte Länder nicht ungewöhnlich. Kürzlich berichtete BTC-ECHO über Pläne Venezuelas, Tether für das Öl-Geschäft zu nutzen.
- Warum USDT und andere Dollar-Stablecoins die Schwellenländer erobern, erfahrt ihr in diesem BTC-ECHO Artikel.
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