- Harte Schüsse gegen die SEC: Messari-Chef Ryan Selkis sagt der US-Finanzaufsicht auf X (ehemals Twitter) mittels einer “Unabhängigkeitserklärung” den Kampf an. Und ließ harte Kritik folgen.
- Die Behörde sei “korrupt, unproduktiv und sinnlos.” Und weiter: “Wir behandeln die SEC jetzt als Feind.”
- Diese Entscheidung sei nach Jahren der Forschung und der Auseinandersetzung mit der US-Wertpapieraufsicht gekommen.
- Sie sei nicht geeignet, um die Kryptomärkte zu überwachen und zu regulieren. Private Akteure könnten dies besser, zum Beispiel Datendienstleister, aber auch investigative Journalisten.
- Man wolle die SEC in Gerichten, im Kongress und in den Medien mit ihrem Fehlverhalten konfrontieren. Die Unabhängigkeitserklärung wolle man bald an den Senat schicken.
- Die SEC gilt in der Kryptobranche als extrem umstritten, besonders ihr Chef, Gary Gensler. Der Behörde und Gensler wird vorgeworfen, in den USA einen Feldzug gegen Krypto zu führen.
- Die SEC hat etliche Unternehmen verklagt, von Stiftungen bis Kryptobörsen. Mittlerweile ist fast die gesamte Branche betroffen.
- Manche wittern dahinter politisches Kalkül: Gensler wolle unter Biden zum Finanzminister aufsteigen und vorher so viel Stärke wie möglich beweisen.
- Der Krypto-Analyst Adam Cochran bezeichnete Gary Gensler kürzlich als “Regulierungsterrorist.” Der laut ihm einzige Weg, zurückzuschlagen: Gegenklagen.
- Den Weg gehen immer mehr in der Branche. Coinbase und Consensys, das Unternehmen hinter MetaMask, haben die Wertpapieraufsicht zuletzt vor Gericht gezerrt.
- Viele in der Branche hoffen, dass die Krypto-Ära der SEC mit einem Wahlsieg von Donald Trump zu einem Ende kommt. Nicht alle kaufen Trump allerdings seine Versprechen ab.
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