- Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) verschiebt ihre Entscheidung über einen weiteren Spot-Ether-ETF. Dieses Mal betrifft die Verzögerung den VanEck-Antrag.
- In einem am Mittwoch eingereichten Dokument erklärte die SEC, dass sie sich bis zum 23. Mai 2024 Zeit nehmen werde. Für die Entscheidung bat sie darüber hinaus die Öffentlichkeit um Kommentare.
- Die Ankündigung erfolgte, nachdem die SEC zuvor bereits die Fristen für die Genehmigung von Ether-Spot-ETFs von Hashdex und ARK 21Shares verschoben hatte.
- Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart spekulierte daher gestern, dass die aktuelle Bewerbungsrunde von Ether-ETF-Anträgen mit Fristen bis Mai 2024 “letztendlich abgelehnt werden” würde, wie BTC-ECHO berichtete.
- Zwei demokratische US-Senatoren warnten SEC-Chef Gary Gensler schon in einem Schreiben vor der Zulassung weiterer börsengehandelte Krypto-Fonds. Ihre ablehnende Haltung begründeten sie mit “enormen Risiken” für Kleinanleger.
- Die Verschiebung bedeutet aber noch keine Ablehnung. Eine abschließende Entscheidung über den ersten Ether-ETF-Antrag muss die SEC erstmals am 23. Mai treffen. Das VanEck-Urteil könnte richtungsweisend für sämtliche ETF-Bewerbungen werden.
- Mit der finalen Entscheidung über den Antrag von Grayscale hat die SEC Zeit bis zum 18. Juni, während die Ether-ETF-Anträge von Invesco bis zum 5. Juli, von Fidelity bis zum 3. August und von BlackRock bis zum 7. August warten müssen.
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