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Bored Ape Yacht Club (BAYC) Ein Metaverse voller NFTs von Affen, Punks und Katzen

Ist das Kunst, oder kann das weg? Das fragen sich wahrscheinlich viele, wenn es um den Bored Ape Yacht Club geht. Nun glänzt die NFT-Kollektion mit einer Welle von Neuigkeiten: Vom ApeCoin über Metaverse-Pläne – lohnt sich der teuerste Member Club der Welt überhaupt noch?

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Bored Ape

Beitragsbild: Shutterstock

Gelangweilte Affen, verpixelte Menschen mit Irokesenschnitt und süße Kätzchen: So könnte das neue Metaverse des wohl teuersten Member Clubs der Welt bald aussehen.

Das Unternehmen hinter dem Bored Ape Yacht Club (BAYC), Yuga Labs, veröffentlichte am 19. März den Trailer von etwas, das so aussieht, wie eine virtuelle Welt, die die namensgebenden Bored Apes mit einer vielzahl weiterer beliebter NFT-Kollektionen vereint.

Das kurze Video zeigt nicht nur einen gelangweilten Affen, sondern auch animierte Exemplare aus den Kollektionen Mutant Ape Yacht Club, Cool Cats, CryptoPunks, CrypToadz, Meebits, Nouns und World of Women.

Das Projekt trägt den Namen Otherside (zu Deutsch: Andere Seite) und soll ab April verfügbar sein.

Die BAYC-Seifenblase bläht sich auf

Erst am 17. März ging BAYC mit einem Ethereum Token namens ApeCoin (APE) live. Dieser sei “ein Token für Kultur, Spiele und Handel, der dazu dient, eine dezentralisierte Gemeinschaft zu stärken, die an der Spitze des Web 3.0 steht”, schrieb der offizielle Twitter Account des neuen Tokens. Dabei verbirgt sich hinter dem Member Club Coin nicht etwa Yuga Labs, sondern die ApeCoin DAO. Durch den Token sollen Mitglieder des BAYC bestimmte Vorzugsrechte erhalten.

Während APE nach der Emission fast senkrecht in die Höhe schoss, flachte der erste Hype mittlerweile wieder etwas ab. So notiert der Token aktuell bei 10,53 US-Dollar und verzeichnet damit eine Korrektur von 4,1 Prozent im Tagesvergleich.

Zeitgleich mit der Verkündung des ApeCoins meldete sich Spieleentwickler und Wagniskapitalgeber Animoca Brands zu Wort. Das Unternehmen erklärte auf Twitter, den ApeCoin ebenfalls in einem “geheimen Projekt” zu integrieren, an dem das Investment-Unternehmen zusammen mit BAYC arbeitet. Animoca Brands ist indessen vor allem für seine Mitwirkung im NFT- und Metaverse-Sektor bekannt und beteiligte sich an namhaften Projekten wie The Sandbox oder OpenSea.

Inzwischen postete das in Hongkong angesiedelte Unternehmen zudem den obigen Trailer auf Twitter. Zählt man also eins und eins zusammen, kann man also davon ausgehen, dass das neue BAYC-Metaverse-Projekt von Animoca Brands unterstützt wird. Zudem könnte der neu geborene ApeCoin (APE) als nativer Token der virtuellen Welt fungieren.

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Während Hypes Teil des Prozesses sind, in dem sich neue Industriesektoren formen, sollte man sich dennoch genau überlegen, was der fundamentale Wert eines Projektes ist.

Hypes können letztendlich auch nachlassen. Zwar sind Stars wie Eminem, Justin Bieber oder Heidi Klum Teil des ein oder anderen virtuellen Clubs. Das Phänomen der klassischen Promi-Hotspots in der realen Welt, die sich alle paar Wochen ändern, lässt sich hier jedoch eventuell auch auf die virtuellen Member Clubs übertragen.

Es ist also komplizierter, als die lustigen Affenbildchen es vermuten lassen. Während man in Filmen meist nur in ein Codewort eingeweiht sein muss, um Zugang zu exklusiven Clubs zu erhalten, kostet der Eintritt in diesem Fall “nur” ein kleines JPEG – jedoch mit einem umso größeren Preisschild von aktuell mindestens 99,99 ETH (etwa 291.000 US-Dollar).

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