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432 Millionen US-Dollar Blossom Capital greift Krypto-Start-ups unter die Arme

Die Krypto-Branche wächst. Start-ups schießen aus dem Boden und auch auf der Finanzierungsseite bekundet sich ein steigendes Interesse. Europäische Krypto-Gründer:innen können so in Zukunft auf eine Zuwendung von Blossom Capital hoffen.

Anton Livshits
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Blossom Capital London Finanzdistrikt

Beitragsbild: Shutterstock

Blossom Capital hat das Auge auf den Krypto-Space geworfen. Die Venture-Capital-Firma aus London plant, ein Drittel ihres neuen, 432-Millionen-US-Dollar-schweren Fonds in Start-ups mit Blockchain-Bezug anzulegen.

Am 18. Januar ging Blossom mit Informationen zu seinem neuen Investmentfonds an die Öffentlichkeit. Der dritte Risikokapitalfonds des Unternehmens zielt dabei auf europäische Tech-Start-ups, die sich in der frühen Finanzierungsrunde A befinden. Dass der Fonds neben Investments in Cyber-Security und andere Software-Lösungen auch die Krypto-Branche ins Visier nimmt, lässt sich durchaus als Vertrauensvorschuss lesen. Denn im Interview mit Bloomberg erklärte Alex Lim, geschäftsführender Partner bei Blossom, dass der “Investment-Horizont” seines Unternehmens auf 10 Jahre ausgelegt sei. Mögen manche Start-ups aufgrund von einem vermeintlichen Krypto-Hype kurzfristig auch überbewertet seien, hält das Blossom folglich nicht von seinem Commitment ab.

Blossom will in Krypto-Infrastruktur investieren

Die neuerlichen Pläne sind für Blossom indessen nicht der erste Ausflug in die Krypto-Welt. Denn bereits im November beteiligte sich das 2018 gegründete Unternehmen an der erfolgreichen Series-A-Finanzierungsrunde des Krypto-Trading-Start-ups MoonPay. MoonPay nahm damals 555 Millionen US-Dollar ein. Der Wert des Zahlungsdienstleisters, der den Kauf von Bitcoin und Co. per Kreditkarte ermöglicht, wird seitdem auf 3,4 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Dass von Blossom nun vergleichbare Investitionen in Krypto-Plattformen und Blockchain-Infrastrukturen zu erwarten sind, bestätigte Ophelia Brown gegenüber Bloomberg. Die geschäftsführende Partnerin sagte:

Wir wollen nicht nur in Krypto-Vermögenswerte investieren, sondern auch Beteiligungen an Unternehmen in der Frühphase der Entwicklung von Krypto-Infrastrukturen eingehen.

Blossom hält NFTs und andere Token

Wie in Browns obigem “nicht nur” bereits anklingt, beteiligt sich Blossom nicht nur auf der Venture-Capital-Seite am Krypto-Markt. Denn Brown gestand in einem Interview mit dem Newsportal The Block, dass ihr Unternehmen sich still und heimlich Krypto-Reserven aufgebaut hätte:

Wir halten Token. Wir werden mit den Kernprotokollen in Berührung kommen. Wir werden noch viel mehr von dem tun, was wir bereits getan haben

, gab die Partnerin zu verstehen. Blossom initiierte den Kauf von Kryptowährungen demzufolge bereits mit seinem zweiten, 185 Millionen US-Dollar schweren Investmentfonds. Welche Token Blossom nun genau im Portfolio hält, wollte Brown indes nicht verraten. Fest steht nur, dass auch NFTs darunter sind. Brown erklärte weiterhin, dass ihr Unternehmen eine Menge an Zeit und Ressourcen an die Hand genommen habe, um derartige Investitionen umzusetzen.

Abseits des Krypto-Spaces beteiligt sich Blossom beispielsweise am Zahlungsdienstleister Checkout und an Freshly, einem Hersteller von Naturkosmetik.

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