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Die große Umfrage Teil 2 Ist der Krypto-Space ein Männerverein?

Für BTC-ECHO befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.004 Menschen in Deutschland über Bitcoin und Co. Das ist Teil 2 der Ergebnisse.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Männergruppe beim Trading

Beitragsbild: Shutterstock

Im ersten Teil unserer repräsentativen Krypto-Umfrage haben wir euch gezeigt, dass die deutsche Krypto-Landschaft vor allem vom jüngeren Publikum vorangetrieben wird und dass das Einkommen zwar eine große Rolle spielt, aber nicht in jeder Fragestellung die Entscheidung beeinflusst.

Der zweite Teil unserer Krypto-Umfrage dreht sich um die Geschlechterverteilung in der Szene. Zum Anlass des diesjährigen internationalen Frauentags haben wir bereits erklärt, warum der Krypto-Space mehr Frauen braucht. Oft als “Männerclub” bezeichnet ist es derweil kein Geheimnis, dass sich das Krypto-Milieu derzeit noch ziemlich einseitig gestaltet.

Auch in unserer Umfrage konnten wir einige Einblicke in das Thema rund um die Geschlechterkluft im Krypto-Space erhalten.

So investieren deutsche Frauen und Männer in Krypto

Ein Blick auf das Diagramm genügt, um zu sehen, dass sich der deutsche Krypto-Space wohl noch in den Kinderschuhen befindet – jedenfalls, was die Akzeptanz der Privatanleger:innen angeht.

Quelle: Forsa für BTC-ECHO

Unsere Zahlen zeigen: Im Vergleich zu Frauen (3 %) sind bereits über viermal so viele Männer in Krypto investiert (13 %). Interessanterweise könnten sich jedoch fast gleich viele Frauen (14 %) und Männer (16 %) vorstellen, zukünftig in Krypto zu investieren.

Wie stehen Frauen zum Bitcoin-Verbot?

Auffällig ist derweil auch, dass Frauen öfter mit "weiß nicht" in unserer Umfrage geantwortet haben als Männer.

Quelle: Forsa für BTC-ECHO

In Sachen Bitcoin-Verbot in der EU antworteten etwa gleich viele Frauen und Männer, dass sie sich eher für ein Verbot aussprechen. Gleichzeitig gab jedoch mehr als jede vierte Frau (22 %) an, dass sie es nicht wissen würde. Lediglich 10 Prozent der Männer gaben ihrer Unwissenheit kund – also weniger als die Hälfte.

Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen letztendlich, dass sich im Krypto-Space aktuell ein sehr großes Potenzial abbildet. Während zurzeit noch mehr Männer als Frauen in Kryptowährungen investiert sind, könnten sich diese Zahlen perspektivisch weiter annähern. Denn viele Frauen zeigen bereits Interesse an Bitcoin und Co., wissen vielleicht nur momentan noch nicht genau, wie sie das Thema angehen sollen. Durch ihr Engagement könnten sie die Krypto-Massenadoption jedoch ordentlich ankurbeln.

So haben wir 1.004 Menschen befragt

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte an drei Tagen 1.004 repräsentativ ausgewählte deutschsprachige Personen ab 18 Jahren in Privathaushalten per Telefon. Unter den 1.004 Befragten waren 491 Männer und 513 Frauen. Es wurde auch nach dem Alter, der Religion und dem Haushaltsnettoeinkommen gefragt. Es waren 228 Personen grundsätzlich an Kryptowährungen interessiert, 776 Befragte dagegen waren weder Investor:innen noch Interessierte.

In unserem BTC-ECHO Magazin haben wir noch weitere Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, wie die Deutschen im Krypto-Space ticken.

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