- JPMorgan zeigt sich vorsichtig für das Jahr 2024 in Sachen Kryptowährungen. Laut eines jüngsten Berichts würde die Genehmigung des Bitcoin-ETFs so zu einem “Sell-the-News-Event”.
- Demnach rechnen die Analysten mit verhaltenen Bitcoin-Kursgewinnen in Folge des ETFs. Stattdessen könnte die zweitgrößte Kryptowährung, Ethereum, im nächsten Jahr “Orange-Coin” übertreffen.
- Der “exzessive Optimismus” der Krypto-Investoren, ausgehend von der bevorstehenden ETF-Genehmigung, habe zu ähnlich “überverkauften Leveln” wie zuletzt 2021 geführt, wie es heißt. Das Bitcoin-Halving sei zudem “überwiegend eingepreist”, fügte man hinzu.
- Ethereum hingegen würde aufgrund des kommenden EIP-4844-Updates glänzen, so die Bank. Das Update leistet einen wichtigen Beitrag zur Skalierung des Netzwerks. Es soll Transaktionsgebühren und Geschwindigkeiten der Blockchain erheblich verbessern.
- Vorsichtig zeigte man sich jedoch auch hinsichtlich der DeFi-Adaption. So erkannte man zwar einige Verbesserungen im Sektor an. Die “größte Enttäuschung” sei jedoch weiterhin “DeFis Unfähigkeit, in das traditionelle Finanzsystem einzugreifen”. Das sei jedoch nötig für “den Wandel des Ökosystems, von reinen Krypto- hin zu Echtwelt-Anwendungen”.
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