- Der Prozess gegen Roman Storm läuft nun schon fast zwei Jahre. Die USA machen den Programmierer für die Entwicklung von Tornado Cash verantwortlich. Über den Mixing-Dienst sei Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ermöglicht worden, heißt es in der Klage.
- Storm saß seitdem in Untersuchungshaft. Im September letzten Jahres wurde er gegen eine Kaution von 2 Millionen Euro freigelassen.
- Seine Anwälte hatten im März einen Antrag auf Klageabweisung beim zuständigen Gericht gestellt. Die Argumentation: Tornado Cash sei lediglich ein Tool und keine kriminelle Organisation. Storm dafür verantwortlich zu machen, sei “unverhältnismäßig”.
- In einem aktuellen Dokument hält die USA dagegen und fordert ihrerseits eine Fortführung des Prozesses. Hier lautet die Argumentation: Der Angeklagte habe in mehreren Fällen von illegalen Aktivitäten auf der Plattform Kenntnis gehabt und nichts unternommen, um diesen Einhalt zu gebieten.
- Der Prozess soll im September starten.
- Allgemein stehen die USA auf Kriegsfuß mit Mixing-Diensten. Zuletzt gingen die Behörden gegen die Samourai Wallet vor. Mehr dazu hier: Verbot von Samourai Wallet: Privacy ist kein Verbrechen
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