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Hacks, Drogen, Darknet Binance: Ein Eldorado für Geldwäsche?

Binance soll Kriminellen fünf Jahre lang als Geldwäsche-Hotspot gedient haben. Das zeigen Recherchen von Reuters.

In einer Investigativrecherche erhebt die Nachrichtenagentur Reuters schwere Vorwürfe gegen die Kryptobörse Binance. Demnach soll der Handelsplatz zwischen 2017 und 2021 als Umschlagplatz für Geldwäsche gedient haben. Insgesamt sollen in dem Zeitraum etwa 2,4 Milliarden US-Dollar über dutzende anonyme Binance-Konten reingewaschen worden sein.

Laut Reuters stammen die Gelder unter anderem von dem russischsprachigen Darknet-Marktplatz Hydra sowie von der nordkoreanischen Hackergruppe Lazarus, die die Börse zu Finanzierungszwecken des nationalen Nuklearprogramms missbraucht haben soll.

Ein Unternehmenssprecher von Binance wies die Vorwürfe als “nicht zutreffend” zurück. Die Kryptobörse verfüge über “das fortschrittlichste Cyber-Forensik-Team der Welt” und baue ihre Maßnahmen zur “Identifizierung illegaler Aktivitäten” stetig aus.

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