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Drakonische Strafe Muss BlockFi 100 Millionen US-Dollar Strafe zahlen?

Die US-Börsenaufsicht SEC fährt gegen die Krypto-Lending-Plattform BlockFi schwere Geschütze auf und verhängt eine hohe Strafe.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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BlockFi

Beitragsbild: Picture Alliance

Auf die Krypto-Plattform BlockFi kommt laut eines Berichts von Bloomberg eine Strafzahlung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar zu. Damit setzt die US-Regulierungsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) ihren Vorwurf durch, dass die Krypto-Plattform ein illegales Produkt angeboten hat. Denn BlockFi hatte mit hohen Zinsen für das Ausleihen von digitalen Token geworben. Die Behörden hatten die Krypto-Lending-Plattform schon länger unter die Lupe genommen

Bleibt es bei diesem Strafmaß, das diese Woche offiziell verkündet werden soll, wäre es eines der härtesten, das die US-Behörden jemals gegen ein Kryptounternehmen ausgesprochen hätten. Die SEC und andere staatliche Ermittler waren der Frage nachgegangen, ob die von BlockFi angebotenen Konten mit Wertpapieren vergleichbar sind, die bei den Aufsichtsbehörden registriert werden sollten.

BlockFi wirbt mit hohen Renditen auf Krypto-Einlagen

BlockFi hat für seine Krypto-Sparkoten mit Renditen geworben, die weit über denen traditioneller Sparkonten liegen. Doch derartige Angebote könnten sehr bald schon der Vergangenheit angehören, wie es in dem Bericht heißt.

Wir stehen in einem produktiven Dialog mit den Aufsichtsbehörden auf Bundes- und Landesebene. Wir kommentieren keine Marktgerüchte, können aber bestätigen, dass die Vermögenswerte der Kunden auf der BlockFi-Plattform geschützt sind. Kunden des BlockFi-Zinskontos verdienen weiterhin Krypto-Zinsen, wie sie es immer getan haben

, sagte die Unternehmenssprecherin Madelyn McHugh gegenüber Bloomberg.

BlockFi akzeptiert für seine Sparkonten lediglich Kryptowährungen als Einzahlungen. Das bedeutet, dass sich die Renditen auch immer nur auf den Kurs dieser Währung beziehen. Fällt dieser beispielsweise über den Anlagezeitraum, ist die Rendite entsprechend geringer oder unter Umständen gar ins Negative gekehrt. Umgekehrt können Anleger ihren Gewinn aber auch erhöhen, da die Rendite zu dem eigentlichen Kursgewinn noch hinzukommt. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Sparkonten die Einlagen nicht durch eine FDIC– oder SIPC-Versicherung geschützt sind.

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