Schulden für Bitcoin? 

Coinbase plant Anleihevergabe in Milliardenhöhe

Die Krypto-Börse macht es MicroStrategy nach und will mittels Schuldverschreibungen bis zu einer Milliarde US-Dollar einsammeln. Könnte das Geld in Bitcoin fließen?

Johannes Macswayed
Teilen
Coinbase Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Bis zu einer Milliarde US-Dollar will Coinbase von Unternehmen einsammeln. Worin fließt das Geld?
  • Die US-Krypto-Börse Coinbase will mithilfe von Wandelanleihen eine Milliarde US-Dollar einsammeln. Das geht aus einer Ankündigung des Unternehmens vom Dienstag hervor.
  • Die Anleihen sollen eine Laufzeit von sechs Jahren haben (2030) und Käufern das Recht geben, die Schuldverschreibung in “Bargeld, Aktien der Klasse A oder einer Kombination aus beiden” umzuwandeln.
  • Die Erlöse wolle das Unternehmen für “allgemeine Firmenzwecke” verwenden. Darunter: “Investitionen in und Akquisitionen von Unternehmen, Produkten oder Technologien, die Coinbase von Zeit zu Zeit identifiziert”.
  • Im Krypto-Space sorgte das Statement prompt für Spekulationen, dass Coinbase einen Teil der Einnahmen nutzen könnte, um Bitcoin (BTC) zu kaufen.
  • Erst vergangene Woche hatte MicroStrategy angekündigt, auf ähnliche Weise 600 Millionen US-Dollar einsammeln zu wollen. Damit will das Tech-Unternehmen von Michael Saylor weitere Bitcoin-Investitionen finanzieren.
  • MicroStrategy zählt, mit aktuell 205.000 BTC im Gegenwert von knapp 15 Milliarden US-Dollar, zu den größten, institutionellen Bitcoin-Hodlern weltweit.
  • Dass nun auch Coinbase über solche Wege Bitcoin in großem Stile kauft, ist jedoch angesichts der Verantwortung gegenüber seinen Aktionären unwahrscheinlich.
Affiliate-Links
In diesem Beitrag befinden sich Affiliate-Links, die uns dabei helfen, unsere journalistischen Inhalte auch weiterhin kostenfrei anzubieten. Tätigst du über einen dieser Links einen Kauf, erhält BTC-ECHO eine Provision. Redaktionelle Entscheidungen werden davon nicht beeinflusst.
Das könnte dich auch interessieren